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Eigener Sonnenstrom: unsere Fertigung läuft mit Photovoltaik und Speicher
Seit dem 20. Mai 2026 ergänzt ein Batteriespeicher unsere Photovoltaikanlage mit 100 kW, die seit 2017 läuft. Seither decken wir unseren Strombedarf nahezu vollständig aus eigener Erzeugung, auch bei einem Stromausfall.

Photovoltaik und Speicher
Unsere Photovoltaikanlage erzeugt seit 2017 den Strom für unseren Betrieb in Kitzingen. Sie hat 100 kW Leistung und arbeitet mit vier Wechselrichtern zu je 25 kW. 2025 kamen 86.568 kWh zusammen.
Am 20. Mai 2026 haben wir einen Batteriespeicher in Betrieb genommen: einen SolaX Triple Power (TP-HS36) mit 32,4 kWh. Dafür ist einer der vier Wechselrichter gegen ein Gerät von SolaX getauscht worden. Es steuert den Speicher und arbeitet mit den drei SMA-Wechselrichtern zusammen.
Der Speicher nimmt überschüssigen Sonnenstrom auf und gibt ihn wieder ab, wenn die Sonne nicht scheint. Das ändert die Bilanz deutlich: 2025, ohne Speicher, deckten wir 66 Prozent unseres Strombedarfs selbst. Von Mai bis September 2026, mit Speicher, waren es 98 Prozent.
Was der Speicher verändert
Eine Photovoltaikanlage ohne Speicher liefert dann, wenn die Sonne scheint, und nicht dann, wenn die Maschinen laufen. Genau das war unser Problem: 2025 erzeugte die Anlage 86.568 kWh, verbraucht haben wir davon nur 15.282 kWh. Der Rest, 71.286 kWh, ging ins Netz, und abends holten wir Strom zurück. Unter dem Strich deckten wir 66 Prozent unseres Bedarfs selbst und kauften 7.803 kWh ein.
Der Speicher verschiebt den Sonnenstrom in die Stunden, in denen wir ihn brauchen. Von Mai bis September 2026 lag unser Verbrauch bei 10.840 kWh, aus dem Netz kamen davon 180 kWh. Das sind 98 Prozent aus eigener Erzeugung.
Rechnerisch ersetzt die Erzeugung von 2025 rund 31 Tonnen CO2, gerechnet mit 363 Gramm je Kilowattstunde für den deutschen Strommix (Umweltbundesamt, 2024).
- 2025 ohne Speicher: 66 Prozent Eigenanteil, 7.803 kWh aus dem Netz
- Mai bis September 2026 mit Speicher: 98 Prozent Eigenanteil, 180 kWh aus dem Netz
- Erzeugung 2025: 86.568 kWh, davon 71.286 kWh ins Netz eingespeist
- Ertrag je installiertem Kilowatt 2025: rund 866 kWh
Auch bei einem Stromausfall
Fällt das öffentliche Netz aus, trennt ein Lasttrennschalter unsere Anlage vom Netz. Photovoltaik und Speicher versorgen den Betrieb dann weiter, wir arbeiten autark.
Für unsere Kunden bedeutet das zusätzliche Liefersicherheit.
Warum wir das machen
Kabelkonfektion braucht Strom für Kabelvollautomaten, Crimppressen, Prüfsysteme und Beleuchtung. Kommt dieser Strom aus der eigenen Anlage, sinken Emissionen und die Abhängigkeit von Energiepreisen zugleich.
Immer mehr Kunden fragen in Lieferantenbewertungen nach Energie und Nachhaltigkeit. Auskunft zu unserer Energieversorgung geben wir gern. Sprechen Sie uns über das Kontaktformular an.


