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Kabelkennzeichnung im Kabelbaum: Methoden und Praxis
Eine eindeutige Kennzeichnung spart Zeit bei Montage, Prüfung und Service und verhindert Verwechslungen. Welche Methoden es gibt und worauf es ankommt.

Warum Kennzeichnung wichtig ist
In einem Kabelbaum laufen oft Dutzende Leitungen gleicher Farbe und gleichen Querschnitts. Ohne Kennzeichnung lassen sie sich bei Montage, Fehlersuche und Service kaum zuordnen. Eine gute Kennzeichnung ist eindeutig, dauerhaft lesbar und passt zur Dokumentation des Kunden.
Methoden im Überblick
- Bedrucken der Leitungsisolation, zum Beispiel mit Leitungsnummern
- Beschriftete Schrumpfschläuche an den Leitungsenden
- Etiketten und Fahnen an Abgängen und Steckverbindern
- Farbige Aderisolationen und Farbcodes
- Codierte Steckverbinder als mechanische Verwechslungssicherung
Worauf es ankommt
- Eine eindeutige Systematik, abgestimmt auf Schaltplan und Stückliste
- Beständigkeit gegen Abrieb, Öl, Reinigungsmittel und Temperatur
- Lesbarkeit im eingebauten Zustand
- Eine festgelegte Position, zum Beispiel ein definierter Abstand zum Stecker
Kennzeichnung bei Powertune
Wir kennzeichnen Kabelbäume nach Ihrer Vorgabe: mit Etiketten, zum Beispiel mit Artikelnummer und DataMatrix-Code, per Inkjet-Bedruckung der Leitungen oder verpackt in Druckverschlussbeuteln. Bei eigenen Konstruktionen legen wir die Systematik direkt in der Zeichnung fest, damit Montage, Prüfung und Service dieselben Bezeichnungen verwenden.


