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Steckverbinder für Kabelbäume auswählen: die wichtigsten Kriterien
Der Steckverbinder ist die Schnittstelle zwischen Kabelbaum und Gerät und oft die Stelle, an der Probleme entstehen. Diese Kriterien helfen bei der Auswahl.

Elektrische Anforderungen
Ausgangspunkt sind Strom und Spannung je Kontakt, die Anzahl der Kontakte und die Leiterquerschnitte, die das Kontaktsystem aufnehmen kann. Für Signal- und Datenleitungen kommen Anforderungen an Schirmung und Wellenwiderstand hinzu, für Hochvolt Luft- und Kriechstrecken sowie ein Berührungsschutz.
Umgebung und Schutzart
Die Schutzart nach IP-Code beschreibt, wie gut ein Gehäuse gegen Fremdkörper und Wasser geschützt ist. IP67 bedeutet zum Beispiel staubdicht und geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen. IP69K steht für Schutz gegen Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung. Deshalb werden für Nutzfahrzeuge und Landmaschinen oft beide Schutzarten gefordert.
Die Schutzart gilt nur für den korrekt gesteckten und vollständig bestückten Steckverbinder, also mit passenden Einzeladerabdichtungen und Blindstopfen in allen freien Kammern.
Mechanik, Codierung und Verriegelung
- Codierung verhindert, dass ähnliche Steckverbinder vertauscht werden
- Primär- und Sekundärverriegelung halten die Kontakte sicher im Gehäuse
- Steckzyklen: Wie oft wird im Service getrennt und gesteckt?
- Vibration und Zugentlastung am Kabelabgang
- Platz für Montage und Werkzeug
Verfügbarkeit und Fertigung
Ein technisch idealer Steckverbinder hilft wenig, wenn er lange Lieferzeiten hat oder abgekündigt wird. Achten Sie auf verfügbare Kontakte und Dichtungen, passende Crimpwerkzeuge und nach Möglichkeit auf Alternativen. Einzelne Steckverbinder, Kontakte, Dichtungen und Blindstopfen gibt es auch über powercable.de; bei der Auswahl für Ihr Projekt beraten wir Sie in der Konstruktion.


